Breiten- und Gesundheitssport

Die Sportmedizin befasst sich längst nicht mehr nur mit der Behandlung von Sportverletzungen und der Frage nach der Optimierung von sportlicher Leistungsfähigkeit im Spitzensport.

Sportmedizinisches Wissen fliesst heute in die Vorbeugung und Behandlung vieler Krankheiten ein. Der Risikofaktor „Bewegungsmangel“ ist hauptverantwortlich für eine Vielzahl von so genannten "Zivilisationskrankheiten" und der erklärte Gegner jedes Sportmediziners.

Viele kostenintensive Krankheiten wie hoher Blutzucker (Diabetes mellitus), Herz- und Kreislauferkrankungen (z. B. Bluthochdruck, Herzinfarkt) aber auch  Übergewicht können durch ein regelmässiges und angepasstes körperliches Training erfolgreich behandelt werden.

Die Sportmedizin steht heute also nicht mehr nur im Dienste des Sportlers, sondern dient gleichermassen dem Gesunden durch das Vorbeugen von Krankheiten wie dem Kranken durch Mithilfe bei der Behandlung der Krankheitsfolgen.

Sportmedizinisches Wissen kommt im Breiten und Gesundheitssort auch in folgenden Situationen zum Einsatz:

  • Beschwerden während und nach körperlicher Belastung

  • Muskel- und Gelenkschmerzen während und nach körperlicher Aktivität

  • Atembeschwerden während sportlicher Aktivität

  • Sportverletzungen und Überlastungsschäden

  • Erstellen von individuell angepassten Bewegungsprogrammen beim Vorliegen verschiedener Krankheiten (z. B. Herzkreislauferkrankungen, Arthrose)

  • Kraft- und Ausdauerprogramme für Übergewichtige

  • Leistungsabklärungen für Kranke, Gesunde und Sportler als Grundlage für ein optimiertes Ausdauertraining